
Fuego y Tormenta: Das feurige Tag Team erobert Mexiko! Ein Blick hinter die Masken!
Feuer und Sturm, das ist nicht nur ihr Name, sondern auch ihr Versprechen! La Sol und La Valquiria, die Powerfrauen hinter „Fuego y Tormenta“, haben sich für ein exklusives Interview Zeit genommen und dabei mehr als nur Einblicke in ihre Wrestling-Karriere gegeben. Was diese beiden Kriegerinnen wirklich antreibt, wie sie zusammenfanden und welche Geheimnisse ihre einzigartigen Looks verbergen, erfahrt ihr hier!
Von den legendären Arenen Mexikos bis zu ihren persönlichen Träumen und Zielen – diese Geschichte ist voller Überraschungen und Leidenschaft. Erfahrt, wie diese beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten zu einem Team wurden und warum ihre Chemie im Ring funktioniert.
Aber das ist noch nicht alles! Wir haben auch über ihre Trainingsroutine, ihre mentale Stärke und ihre Zukunftspläne gesprochen. Und glaubt uns, diese Damen haben große Ziele! Lasst euch dieses Interview nicht entgehen, wenn ihr wissen wollt, was wirklich hinter den Kulissen von „Fuego y Tormenta“ abgeht. Es wird feurig, es wird stürmisch – und es wird unvergesslich!
Interview mit Fuego y Tormenta
La Sol: “Wir bringen das Feuer und sind schnell wie Wirbelstürme. Ich finde, das passt ganz gut. Auf die Idee kamen wir nach ein paar Matches.”
La Valquiria: “Ay. Das trifft es am genauesten. Wir hörten auch Musik beim aufwärmen bei der ein Song lief, der so heißt.”
2. Ihr seid nicht als Tag Team in eure Karrieren gestartet. Was hat euch zusammengeführt und was macht eure Partnerschaft so besonders?
La Sol: “Im Grunde verdanken wir das so ein bisschen Yuki Yotsuba.”
La Valqiria: “Und dem Handicap Match damals gegen Doyle und Barry.”
3. Ihr habt beide sehr unterschiedliche Hintergründe und Stile. Wie ergänzt ihr euch im Ring?
La Sol: “Unsere Stile würde ich gar nicht als so unterschiedlich sehen. Unser beider Stil ist Lucha Libre. Viele schnelle Elemente und High Flying. Aber die Hintergründe sind sehr unterschiedlich. Spanien ist dann doch von den Möglichkeiten her etwas anders, wenn es um den Lifestyle geht oder auch die Möglichkeiten zum Wrestling zu kommen.”
La Valquiria: “Oh ich weiß noch als ich dich zum ersten Malreden gehört habe. Deine Aussprache ist so ganz anders als die von Mexikanern. Langsamer und wird manchmal etwas arg akademisch, fast hochgestochen.”
La Sol: “Und, ohne Luft zu holen. Aber um fair zu bleiben. Da, wo ich herkomme, hat man einen anderen Dialekt.”
La Valquiria: “Aber im Ring funktioniert das. Wir brauchen da zum Teil gar keine Worte mehr. Wir haben uns gut aufeinander eingespielt und können schon ein paar Moves vorher schon erkennen, was die andere vorhat.”
4. Ihr tourt gerade durch Mexiko. Wie ist es, in diesem legendären Land des Lucha Libre anzutreten?
La Sol: “Unglaublich! Das war immer eines meiner Ziele! Denn Punkt kann ich von der Liste streichen.”
La Valquiria: “Für mich ist es eher toll, dass wir in all diesen besonderen Hallen antreten können. Gerade die Arena Mexiko ist so voller toller Geschichten aus der Vergangenheit. Ich träume davon, dass wir eines Tages im Main Event einer solchen Show stehen dürfen.”
5. La Sol, dein Look ist sehr auffällig. Was inspiriert dein schwarz-gelbes Gear, deine Maske und deine feuerroten Haare sind ein echter Hingucker. Hat diese Farbe eine besondere Bedeutung für dich?
La Sol: “Ist das nicht erkennbar? Gelb und Rot, die Farben Spaniens! Nein, Spaß, das wäre zu offensichtlich. Das Rot meiner Haare steht für die Energie und die Leidenschaft meiner Heimatregion und für das rot eines Sonnenuntergangs, welches Wärme und Geborgenheit bringt. Du musst dir die Sonnenuntergänge bei mir zuhause einmal anschauen. Die sind spektakulär. Das gelb steht natürlich für die Sonne und ihr Licht, welches sie den Tag über uns Menschen schenkt, da wo viele in der Dunkelheit verzweiflen. Das schwarz steht für die Eleganz und den edlen Charakter des Jamón Ibérico de la Dehaa de Extremadua, dessen iberische Schweine in den dunklen Schatten der Eichenhaine grasen.”
6. Du kommst aus Extremadura, Spanien. Wie bist du zum Lucha Libre gekommen?
La Sol: "Gar nicht so einfach zu erklären. Wrestling hat in Spanien einen schweren Stand. Fussball, Handball und Basketball sind sehr beliebte Mannschaftssportarten und dominieren die Schlagzeilen. Aber in keinem dieser Sportarten war ich wirklich gut. Ich war gut im Bodenturnen und in Leichtathletik. Und einer meiner Schullehrer legte mir nahe, es auch mal mit Ring zu versuchen. So führte dann eines zum anderen. Und da in Europa der überwiegende Stil doch sehr Matten-lastig ist, war der Schritt auch mit Hindernissen verbunden und es hat ein bisschen gedauert bis ich endlich richtig Lucha Libre trainieren konnte.”
7. La Valquiria, dein Wikinger-inspiriertes Gear ist einzigartig. Was fasziniert dich an dieser Mythologie? Deine silberne Maske ist sehr furchteinflößend. Hat sie eine besondere Geschichte?
La Valquiria: “Masken sind in der Historie und als Identifikation sehr wichtig. Jeder der sich mit Lucha Libre beschäftigt kennt das. Was mich an den Wikingern faszinierte, war diese Kriegermentalität. Dieses Ehrverständnis passt recht gut zu Wrestling. Aber in die nordische Mythologie an sich lese ich mich erst noch rein. Vielleicht sollte ich mich da mal an die Nordeuropäer in der IPW wenden, und von ihnen noch was lernen?”
8. Du kommst aus Mexiko, dem Herzen des Lucha Libre. Was bedeutet es für dich, in diesem Sport anzutreten?
La Valquiria: “Ich könnte jetzt ganz einfach sagen: Alles. Ich könnte jetzt über Traditionen reden oder den Helden aus der Kindheit. Aber es ist komplexer. Für mich bedeutet es auch, dass ich einen Weg in ein besseres Leben gefunden habe. Ich verdiene gutes Geld und kann viel von der Welt sehen. Das alles würde ohne Wrestling nicht gehen.
9. Gibt es bestimmte Luchadores, die euch inspiriert haben?
La Sol: “In Europa haben wir überwiegend die FSP gehabt, die maskierte Wrestler hatte. Da kommt man an zwei Namen nicht vorbei. El Tiburon und Toxic 666. Aber ich habe auch Tapes von früheren Ligen aus den Anfängen der 2000er und davor studiert und da kam ich an Namen wie Raul Calavera und "The Man made out of Sorrow" Ace Vega nicht vorbei.”
La Valquiria: “El Tiburon verstehe ich. Aber in Mexiko gibt es so viele Leute, die wahrscheinlich gar nicht so bekannt sind im Rest der Welt. El Angel Negra zum Beispiel. Oder Grand Idiota, eigentlich ein Comedy Wrestler, aber sein Können im Ring war unerreicht. Alle dachten er wäre ein Tollpatsch, aber dann hat er alle hinters Licht geführt und blitzschnell eingerollt.”
10. Ihr tretet oft mit Yuki Yotsuba in Trios Matches an. Wie ist die Dynamik zwischen euch dreien?
La Sol: “Jetzt werden wahrscheinlich ein paar Leute lachen, aber wir sind wie eine Mädchen-Clique, die sich zusammengefunden hat. Und das nicht nur im Ring.”
La Valquiria: “Überraschung an, die es nicht schon geahnt haben. Drei junge Frauen Anfang 20 teilen den gleichen Sport, ihre Geheimnisse und welche Jungs sie toll finden.”
La Sol: “Wir verstehen uns gut. Das hat nach den Matches gegeneinander einfach klick, gemacht und seit dieser Zeit sind wir gute Freundinnen.”
La Valquiria: “Yuki ist aber diejenige, die man ein bisschen aus der Reserve locken muss. Man merkt das sie als Japanerin einfach viel zurückhaltender ist als wir.”
11. Was sind eure Pläne für die Zukunft? Gibt es bestimmte Gegner oder Titel, die ihr im Visier habt?
La Sol: “Ich würde lügen, wenn ich jetzt nicht sage, dass wir irgendwann die Tag Team Titel holen wollen. Wofür kämpft man sonst, wenn nicht um Titel?”
La Valquiria: “Esta claro! Oder wir schnappen und Yuki und holen die 3Stars neXus Trios Titel. Letztes Mal als ich es gecheckt habe, war unsere Bilanz als Trio schon ziemlich überzeugend.”
La Sol: "Aber egal, welchen Titel wir uns irgendwann schnappen werden. Eines ist klar: Unsere Zeit wird kommen!"
12. Wie hat sich eure Leidenschaft für das Wrestling entwickelt? Gab es einen bestimmten Moment, der euch inspiriert hat?
La Valquiria: “Wrestling war für mich immer da. Ich könnte deshalb gar nicht sagen, wann es angefangen hat. Ich habe schon als Kleinkind Wrestling geschaut. Als sich in der Schule gezeigt hat, dass ich einigermaßen flink bin, habe ich es einfach versucht.”
La Sol: “Life Show der FSP in Madrid! Da habe ich mich in Wrestling verliebt und entschieden, dass ich es versuchen werde. Dazu eben wie vorher schon gesagt, dass ich viel Sport gemacht habe.”
13. Was ist das Aufregendste und Herausforderndste am Lucha Libre?
La Sol: “Die Geschwindigkeit die man nicht nur im Ring sondern auch im Kopf braucht. Du musst in Bruchteilen von Sekunden entscheiden welchen Move du auspackst und wie du deinen Gegner angehst.”
La Valquiria: “Auch das. Aber viel herausfordernder ist die Tradition die in diesem Sport steckt und die Last die mit dieser einhergeht. Lucha steckt voller Tradition und das kann auch sehr erdrückend sein.”
14. Wie fühlt es sich an, international vor einem tobenden Publikum aufzutreten?
La Valquiria: “Ganz ehrlich, ich merke die Unterschiede bei der Mentalität. Amerikaner sind wie Mexikaner sehr begeisterungsfähig. Japaner eher zurückhaltend. Das macht es manchmal schwer einzuschätzen, ob die Fans auf deiner Seite sind.”
La Sol: “Ich bin immer wieder beeindruckt, wie kreativ die Fans mit ihren Schildern und Gesängen sind.”
15. Lucha Libre ist ein sehr körperlicher Sport. Wie sieht euer Training aus?
La Sol: “Kondition, Kondition, Geschwindikeit, Kondition und Koordination. Habe ich schon Kondition erwähnt?”
La Valquiria: “Cross Training. Dieser Trend von vor ein paar Jahren ist das Beste, was du machen kannst, um eine umfassende Fitness zu bekommen. Daher gibt es kein festes Set an Trainingsroutinen. Ich teste sehr viel aus.”
16. Welche Rolle spielt Ernährung in eurem Trainingsplan?
La Sol: “Ay dios mio! Wenn ihr unseren Diätplan kennen würdet.”
La Valquiria: “Ja, lasst uns lieber über angenehmere Dinge reden. Ich ärgere mich sonst wieder über jedes Eis und jedes Bier, das ich mal trinke.”
17. Wie wichtig ist mentale Stärke im Lucha Libre? Wie trainiert ihr euren Geist?
La Valquiria: “Sehr wichtig. Wie ich schon sagte, Tradition verpflichtet. Und je weiter du vorankommst, um so mehr wirst du von deiner Familie, Fans oder gar deiner Schule beäugt.”
La Sol: “Ich erlebe das nicht so schlimm. Aber als Spanierin bin ich da wohl gesegnet. Ich nehme es, wie es kommt. Und verliere nicht allzu viel Gedanken an Druck oder so. Da bin ich dann doch ein unbedarftes Mädchen, dass einfach seinen Spaß haben will.”
18. Habt ihr Tipps für unsere Leser, wie sie ihre Fitness verbessern können?
La Sol: “Kondition. Niemals den Warm Up skippen und immer an der Ausdauer arbeiten. Kraft ist nicht alles. Aber je länger ein Kampf dauert, umso wichtiger ist es, schneller wieder auf die Beine zu kommen als der Gegner.”
La Valquiria: “Keins Angst vor Schmerzen haben. Der vergeht. Jeder Muskelkater vergeht. Wichtig ist, sich niemals einschüchtern zu lassen.”
19. Ich danke euch, dass ihr meine Fragen so ausführlich beantwortet habt und wünsche euch beiden viel Glück für den Lobotomy Blues Memorial Cup, welcher ja zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser Ausgabe stattfindet.
La Sol: "Wir danken ebenfalls und hey, vielleicht gewinnen wir ja den Cup?"
La Valquiria: "Auch wenn es sehr, sehr schwer wird."
La Sol: "Wir haben sehr starke Gegner, aber wie ich bereits sagte. Unsere Zeit wird kommen und vielleicht schon an genau diesem Tag!"